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Sorgen, Probleme, Nöte?
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| Frage: Positives Denken im Winter
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Frage gestellt am: 25.11.2008 / 12:55 von lebensfreude |
Liebes Team
Diese Jahreszeit ist für die meisten von uns eine Zeit ,in der die Lebensfreude viel zu kurz kommt.
Trotz aller Versuche positiv zu denken, neige ich - wie viele Menschen in diesen Zeiten - nun noch verstärkt durch die täglichen " Horrormeldungen" dazu, die Zukunft eher "dornig" zu sehen.Es fällt mir zunehmend schwer, mich selbst zu motivieren und wieder Spass am täglichen Leben zu haben.
Sicherlich gibt es kein " Patentrezept" hierfür,aber vielleicht Erfahrungen Eurerseits mit anderen Rat -Suchenden, die dringend Motivation brauchten, um den Alltag gerade auch in diesen Wintermonaten mit den kurzen Tagen und wenig natürlicher Helligkeit zu bestehen.
Können Sie mir dazu etwas raten ?
Herzliche Grüße und Dank im voraus
(z.Zt. etwas eingeschränkt ) Lebensfreude |
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| Antwort vom 25.11.2008 / 13:05
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Berater: Johanna-Merete Creutzberg Beraterprofil anzeigen |
Liebe Lebensfreude,
in Ihrer Frage sind ja schon einige Lösungsansätze enthalten.
Der ganzheitliche Ansatz respektiert die ja für den Till tatsächlich in seiner Realität vorhandene Trübsinnigkeit oder anders: Depression (das ist natürlich keine Diagnose, sondern kann nur eine Annahme sein, solange man mit einem Klienten nicht real arbeitet) und versucht nicht, ihm das "auszureden".
D.h. es nützt einem Klienten, der existenzielle Ängste hat, dazu noch trübsinnige Stimmung, Unsicherheiten, wenig bis gar nichts, ihm zu zeigen, wie man die Welt noch sehen kann. Er fühlt sich nämlich schwer, eng, todtraurig, hilflos, lebensmüde, ängstlich usw. das IST seine Realität.
Affirmationen und ähnliches sind also nicht wirklich hilfreich.
Deshalb geht der ganzheitliche Therapeut - immer vorausgesetzt, der Klient will wirklich Hilfe - mit diesem in die Erkenntnis und von dort in die Akzeptanz dessen, was ist, nämlich seine Imbalance, basierend auf Disharmonie im Körper.
Zunächst einmal gilt es, den Klienten zu stabilisieren, ihm etwas an die Hand zu geben, mit dem er sich selbst helfen kann, dazu benutze ich das bewusste Atmen. (Den Text dazu gibt es auf Anfrage über die Emailanfrage bei psychoquest kostenlos).
Wenn er sicher steht, sich selbst und dem Therapeuten vertraut, wird weiter gearbeitet, mit den für ihn stimmigen "Hilfsmitteln", in seinem Tempo, auf seinem Weg .... bis der Klient frei ist, sich wieder wohlfühlt und mit sich und den Belastungen, Ängsten und Unsicherheiten adäquat umgehen kann.
Till kann sich freuen, dass Sie da sind - so hat er Kontakt zu anderen, aber etwas abnehmen können Sie ihm nicht.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Freund alles Gute und ihm die Erkenntnis, dass nur ein Mensch in seinem Leben dauerhaft etwas verändern kann, wenn er es denn will - genau, er selbst.
Herzlich grüßt
Johanna-Merete Creutzberg
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| Nachfrage vom 25.11.2008 / 16:37
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Danke liebe Frau Creutzberg,
meine Anfrage war- wie von mir heute morgen zunächst hier dargestellt - darauf begründet, dass auch meine derzeitig mangelnde Motivation durch das Gespräch mit meinem Freund Till noch weiter eingeschränkt wurde, da er mit seiner - wohl auch erblich bedingten - Schwermut arg zu kämpfen hat und man sich besonders in dieser Zeit leider noch leichter zusätzlich anstecken lässt.
Ich hatte dann den Sachverhalt unter diesem Hintergrund in einer Frage für mich neu formuliert.
Mein Freund Till hat hier aber sicherlich ein nicht nur temporäres Problem.
Ich danke Ihnen sehr für die Beantwortung meiner Frage und werde auch Till nahelegen, sich Ihre Stellungnahme hierzu einmal anzusehen,ggfls eine entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen.
Herzliche Grüße
LF |
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